About KATA UNGER

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KATA UNGER

Betritt man Kata Ungers Atelier im Berliner Wedding ist eins sofort klar: hier arbeitet eine Künstlerin mit höchster Schaffenskraft und handwerklicher Originalität. An den Wänden hängen Malereien der Künstlerin in strahlendsten Farben, die Tische und Regale sind vollgestellt  mit Pinseln und Farben. Doch am Ende des Raums steht der eigentliche Mittelpunkt des Schaffens – der Webstuhl, auf dem Kata Unger ihre außergewöhnlichen Kunstwerke erstellt.

Diese Einzigartigkeit spürte auch Lemanjá-Gründerin Sandra Hansen. Schon beim ersten Atelier-Besuch 2018 lernt sie die Künstlerin und ihre Werke kennen und sieht sofort die Verbindung zu den Lemanjá Goddess Dresses. Kata Unger selbst erinnert sich: „Als mich Sandra in meinem Atelier besucht hat, haben wir sofort auch über meine Arbeiten einen gemeinsamen „Spirit“ gehabt und so zueinander gefunden. Es gibt mehrere Verbindungen zwischen Goddess Dress und meinen Arbeiten.“ 

Allen voran, die Tradition: Die Goddess Dresses Kimono, Cape und Kaftan sind in ihren Schnittmustern Archetypen, die Bildweberei eine der ältesten Künste der Menschheit. 

Kata Ungers Wandteppiche sind nicht nur handwerklich außergewöhnliche Objekte. Ungers Themenwelten sind es, die den Betrachter an ihre Werke fesseln. Auf den ersten Blick scheinen die Motive stark gesellschaftskritische Szenen zu zeigen, doch das ist nicht im Sinne der Künstlerin. „Kunst ist meiner Meinung nach nicht politisch, deshalb übe ich auch keine Gesellschaftskritik mit den Bildteppichen aus, sondern zeige nur die Welt, so wie sie ist, indem ich reflektiere und ein schönes, groteskes Bild von dieser zeichne. Das Kritische liegt dann im Blick des Betrachters selbst“, so Kata Unger. 

Dass ihre Bildteppiche jetzt auch auf den Lemanjá Goddess Dresses zu sehen sind, ist für Unger nur eine neue Dimension ihrer Kunst: „Die Bildteppiche sind Objekt, Zeichnung und Malerei zugleich, synchronisieren diese Kategorien mit den eingewebten Denkräumen. Diese Verbindung noch mal aufzubrechen, indem noch eine Kategorie hinzugefügt wird, den Bildteppich auf einen Kimono und Cape zu drucken, und so ein tragbares Bild herzustellen, fand ich eine sehr schöne Idee.“ 

Um das Schaffen der Künstlerin zu fördern, gehen mit jedem verkauften Kleid 100,-€ an Kata Unger (www.kata-unger.com).